Jazztanz ist kraftvoll und dynamisch.
Auffallend ist die starke rhythmische Ausrichtung, die Betonung
der Bewegung in den Boden und die Isolationsbewegungen
von Hüfte und Schultern, die ein hohes Mass an Übung und Konzentration erfordern. Polyrhythmik, Polyzentrik und
die "Isolations" sind zentrale Merkmale und Techniken des Jazztanzes, die systematisch und in Verbindung mit klassischen Elementen erlernt werden. Aber auch das Stretching, Übungen zur Dehnung, und das richtige Warm-Up als Vorbereitung sind wichtig.
Höhepunkt einer Jazzstunde ist das Erarbeiten einer Kombination. Hier können alle verschiedenen Elemente zum Ausdruck kommen. Es eignet sich für Tanzanfänger (Kinder und Erwachsene) ebenso wie für diejenigen, die zusätzlich zum Ballett eine andere Tanzform ausprobieren möchten.


Jazztanz entwickelte sich in den USA aus den Tänzen der Afro-Amerikaner. In der Mitte des letzten Jahrhunderts erlebte es eine Blütezeit, parallel zur Jazz-Musik, der musikalischen Grundlage des Jazztanzes. Bereits um 1910 wurden u. a. mit dem Cakewalk abgeschwächte Formen der afroamerikanischen Tanzstile in den weißen Alltag integriert.
Aber auch der Jazztanz entwickelte sich weiter, nahm Elemente des Modern Dance, Ballett, Show-Dance und HipHop auf und ist heute das tänzerische Medium der Music-clips und Videos.